Was kleine Firmen jetzt wissen müssen

Google ändert seine Suche: Was kleine Firmen jetzt wissen müssen, um 2025 nicht unterzugehen

Stellen Sie sich vor, Sie suchen etwas bei Google. Früher bekamen Sie eine Liste mit Webseiten-Links. Bald wird das anders: Google will Ihnen oft direkt eine fertige Antwort anzeigen, geschrieben von einer schlauen Computer-Intelligenz (man nennt das auch Künstliche Intelligenz oder kurz KI). Das ist neu und ziemlich aufregend! Aber was bedeutet das für kleinere Firmen, wie vielleicht Ihre Bäckerei, Ihren Coiffeursalon oder Ihren Handwerksbetrieb? Wie sorgen Sie dafür, dass die Leute Sie auch 2025 noch im Internet finden? Keine Sorge, dieser Artikel erklärt es ganz einfach.

Was Sie in diesem Artikel erfahren – Ganz ohne Fachchinesisch!

Dieser Artikel ist Ihr einfacher Wegweiser durch Googles neue Suchwelt. Wir schauen uns an:

  • Was Google da eigentlich Neues macht: Wir erklären, was diese „Search Generative Experience“ (SGE) und die „AI Overviews“ sind – das sind die Namen für Googles neue Art, Suchergebnisse zu zeigen.
  • Warum das für kleine Firmen wichtig ist: Welche Folgen hat das, wenn Google die Antworten direkt gibt? Gibt es Nachteile, aber vielleicht auch Vorteile?
  • Das Geheimnis, um bei Google gut dazustehen (E-E-A-T): Es gibt vier Zauberwörter: Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauen. Wir erklären, was Google damit meint und wie Ihre Webseite das zeigen kann.
  • Einfache Tipps für Ihre Webseite: Was können Sie ganz konkret tun, damit Ihre Webseite auch in der neuen Google-Suche gut gefunden wird? Wir sprechen über gute Texte, technische Dinge (keine Angst, wir erklären es einfach!) und wie wichtig es ist, lokal bekannt zu sein.
  • Facebook, Instagram & Co.: Helfen soziale Medien dabei, bei Google besser dazustehen?
  • Blick in die Zukunft: Wie Sie sich entspannt auf die neue Google-Suche vorbereiten können.

Unser Ziel: Sie sollen verstehen, was passiert und was Sie tun können, damit Ihre Firma im Internet sichtbar bleibt – oder sogar noch sichtbarer wird!

Google wird zum Antwort-Roboter: SGE und AI Overviews einfach erklärt

Okay, was steckt hinter diesen komischen Abkürzungen SGE und AI Overview?

Was ist Google SGE (Search Generative Experience)?

Stellen Sie sich vor, Sie tippen eine komplizierte Frage bei Google ein, zum Beispiel: „Welche Wanderschuhe sind am besten für Anfänger mit breiten Füssen für Touren im Schweizer Jura?“

Früher hätten Sie viele Links zu Schuhläden oder Testberichten bekommen und sich selbst durchklicken müssen.

Mit SGE (Search Generative Experience) – auf Deutsch etwa „Sucherlebnis, das selbst Antworten erschafft“ – will Google Ihnen direkt eine Zusammenfassung als Antwort geben. Eine künstliche Intelligenz (KI) liest dafür blitzschnell viele Webseiten und schreibt daraus eine passende Antwort, die ganz oben auf der Seite erscheint.

Was sind AI Overviews?

Diese direkt von der KI geschriebene Antwort, die ganz oben erscheint, nennt man AI Overview (KI-Übersicht) oder manchmal auch „AI Snapshot“. Das ist wie eine Kurzfassung der wichtigsten Infos, manchmal sogar mit Bildern. Google zeigt auch an, von welchen Webseiten die Infos stammen, aber diese Links sind nicht mehr so gross und auffällig wie früher.

Was ändert sich dadurch für uns beim Suchen?

Das Auffälligste ist: Diese KI-Antwort nimmt viel Platz ganz oben auf der Ergebnisseite ein.

Das bedeutet:

  1. Weniger Klicks auf die normalen Links: Weil die Antwort oft schon da steht, klicken die Leute vielleicht seltener auf die einzelnen Webseiten darunter.
  2. „Null-Klick-Suchen“: Manchmal bekommen Sie die Antwort und müssen gar keine Webseite mehr besuchen.
  3. Wichtig für Fragen: Die neue Google-Suche ist besonders gut darin, ganze Fragen zu beantworten, nicht nur einzelne Stichworte.

Für kleine Firmen heisst das: Es reicht nicht mehr, nur auf Platz 1 unter den blauen Links zu sein. Es wird wichtiger, dass Ihre Infos in dieser KI-Antwort auftauchen oder Ihre Webseite so spannend ist, dass die Leute trotzdem draufklicken wollen.

Was bedeutet das für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)?

KMU – das sind „kleinere und mittlere Unternehmen“. Also zum Beispiel der Bäcker um die Ecke, der lokale Elektriker, das kleine Reisebüro oder auch ein Start-up mit wenigen Mitarbeitern. Gerade für solche Firmen sind die Änderungen bei Google wichtig.

Warum es für KMU knifflig werden kann

KMU haben oft nicht so viel Geld für Werbung wie grosse Konzerne. Sie sind darauf angewiesen, dass Leute sie bei Google finden, wenn sie nach etwas suchen.

  • Weniger Besucher auf der Webseite: Wenn Google die Antworten direkt gibt, kommen vielleicht weniger Leute auf Ihre Webseite. Das könnte bedeuten, dass weniger Kunden bei Ihnen anrufen oder etwas kaufen.
  • Sichtbarkeit geht verloren: Wenn Ihre Webseite nicht mehr so leicht zu finden ist oder nicht in den KI-Antworten erwähnt wird, ist das schlecht fürs Geschäft.
  • Man muss umdenken: Alte Tricks, um bei Google oben zu stehen, funktionieren vielleicht nicht mehr so gut. Man muss neue Wege finden.

Aber es gibt auch Chancen!

Es ist nicht alles schlecht. Es gibt auch Gutes:

  • Als Experte dastehen: Wenn Google Ihre Webseite als Quelle für die KI-Antwort nennt, ist das wie eine kostenlose Empfehlung. Das zeigt, dass Sie Ahnung haben!
  • Spezialisten sind gefragt: Wenn Ihre Firma ein Experte für ein ganz bestimmtes Thema ist (z.B. „handgemachte Schokolade für Allergiker“), haben Sie gute Chancen, von Google als wichtige Info-Quelle erkannt zu werden.
  • Gute Inhalte zählen noch mehr: Google sagt klar: Webseiten mit wirklich guten, hilfreichen Infos für die Nutzer sind superwichtig. Wenn Sie das schon machen, prima!
  • Lokale Geschäfte im Vorteil: Wenn Sie ein Geschäft vor Ort haben (z.B. ein Restaurant), kann die neue Google-Suche helfen, dass Leute aus Ihrer Nähe Sie noch besser finden.

Das E-A-A-V-Prinzip: So wird Ihre Webseite zum Google-Liebling (früher E-E-A-T)

Google hat ein System, um zu bewerten, wie gut und vertrauenswürdig eine Webseite ist. Das nannte sich früher E-E-A-T, aber um es noch klarer zu machen, wurde „Experience“ (Erfahrung) an den Anfang gestellt und ein wichtiger Punkt ist „Vertrauenswürdigkeit“. Wir nennen es hier mal das E-A-A-V-Prinzip:

  • Erfahrung (Experience): Haben Sie wirklich Ahnung von dem, was Sie anbieten oder worüber Sie schreiben, weil Sie es selbst gemacht oder erlebt haben?
    • Beispiel: Ein Gärtner schreibt einen Blog-Beitrag darüber, wie er erfolgreich bestimmte Schädlinge im Garten ohne Chemie bekämpft hat. Er teilt seine eigenen Erfahrungen.
  • Autorität (Authoritativeness): Sind Sie oder Ihre Firma eine anerkannte Grösse in Ihrem Bereich? Werden Sie von anderen wichtigen Seiten erwähnt oder verlinkt?
    • Beispiel: Ein lokaler Sportverein wird auf der Webseite der Gemeinde als wichtiger Partner genannt.
  • Ahnung (Expertise/Fachwissen): Haben Sie echtes Fachwissen? Sind Ihre Informationen korrekt und von Experten erstellt oder geprüft?
    • Beispiel: Eine Ernährungsberaterin hat Diplome und Zertifikate und schreibt auf ihrer Webseite fundierte Artikel über gesunde Ernährung.
  • Vertrauenswürdigkeit (Trustworthiness): Kann man Ihrer Webseite und Ihrer Firma vertrauen?
    • Beispiel: Eine Online-Shop-Webseite ist sicher (erkennbar am Schloss-Symbol und „https://“ in der Adresszeile), hat klare Kontaktinfos, ein Impressum und ehrliche Kundenbewertungen.

Warum ist das E-A-A-V-Prinzip so wichtig für die neue KI-Suche? Ganz einfach: Google will für seine schlauen KI-Antworten nur Informationen von Webseiten verwenden, die erfahren, kompetent, angesehen und absolut vertrauenswürdig sind. Wenn Ihre Webseite diese Punkte erfüllt, haben Sie gute Karten!

Was können Sie jetzt für Ihre Webseite tun? Einfache Tipps!

SEO (Suchmaschinenoptimierung) – das klingt kompliziert, bedeutet aber nur: Ihre Webseite so gestalten, dass Google sie gut findet und versteht, und dass Besucher sie gerne nutzen. Hier ein paar einfache Tipps, angepasst an die neue KI-Suche:

1. Schreiben Sie tolle Texte, die wirklich helfen!

Das ist das A und O. Ihre Texte sollten sein wie ein gutes Gespräch mit einem Kunden.

  • Beantworten Sie Fragen: Überlegen Sie, was Ihre Kunden wissen wollen. Welche Probleme haben sie? Schreiben Sie Antworten darauf. Beispiel für einen Optiker: „Wann brauche ich eine Lesebrille? 5 Anzeichen.“
  • Ausführlich, aber verständlich: Wenn Sie ein Thema erklären, tun Sie es gründlich, aber in einfachen Worten. Lange, gute Artikel mag Google oft lieber als kurze Textschnipsel.
  • Natürlich schreiben: Stopfen Sie Ihre Texte nicht künstlich mit Suchbegriffen voll. Schreiben Sie so, wie Sie sprechen würden.
  • Zeigen Sie, was Sie besonders macht: Haben Sie eigene Erfahrungen, spezielle Methoden oder einzigartige Produkte? Erzählen Sie davon!
  • Übersichtlich gestalten: Nutzen Sie Überschriften, kurze Absätze und vielleicht Aufzählungen. Das macht das Lesen leichter.

2. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Webseite technisch gut läuft

Eine Webseite muss nicht nur gut aussehen, sondern auch technisch fit sein.

  • Für Handys optimiert: Die meisten Leute surfen heute mit dem Handy. Ihre Webseite muss auf dem Handy genauso gut aussehen und funktionieren wie auf dem Computer.
  • Schnell laden: Keiner wartet gerne. Eine schnelle Webseite ist wichtig.
  • „Geheimsprache“ für Google (Strukturierte Daten): Es gibt eine Art Code (nennt sich „Schema Markup“ oder „Strukturierte Daten“), mit dem Sie Google helfen können, Ihre Seite besser zu verstehen. Damit können Sie zum Beispiel sagen: „Das hier ist ein Rezept“, „Das ist die Adresse meiner Firma“ oder „Das ist eine Kundenbewertung“. Das ist nützlich, aber wenn das zu technisch klingt, fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt.
  • Klare Struktur: Eine übersichtliche Navigation (wie ein Inhaltsverzeichnis) hilft Besuchern und Google, sich auf Ihrer Seite zurechtzufinden.

3. Für lokale Firmen: Seien Sie der Star in Ihrer Region!

Wenn Sie ein Geschäft oder einen Service vor Ort anbieten, ist das hier superwichtig:

  • Ihr Google-Eintrag (Google Business Profile): Das ist Ihr kostenloses Schaufenster bei Google Maps und in der Google-Suche. Halten Sie ihn topaktuell: Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer, Fotos, was Sie anbieten. Sammeln Sie positive Kundenbewertungen und antworten Sie darauf!
  • Ortsnamen verwenden: Erwähnen Sie Ihren Ort oder Ihre Region in Ihren Texten, wo es passt. Beispiel: „Die besten Velorouten rund um Spreitenbach.“
  • Einträge in lokalen Verzeichnissen: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Firma in wichtigen lokalen Online-Branchenbüchern korrekt eingetragen ist.
  • Lokale Geschichten erzählen: Berichten Sie über lokale Feste, bei denen Sie dabei waren, oder zeigen Sie Ihre Verbundenheit mit der Region.

4. Werden Sie zum Experten für Ihr Thema

Anstatt über alles ein bisschen zu schreiben, werden Sie lieber zum gefragten Experten für ein paar ausgewählte Themen.

  • Hauptseiten und Detailseiten: Erstellen Sie eine ausführliche Hauptseite zu einem wichtigen Thema (z.B. „Alles über Rosenschnitt“ für eine Gärtnerei). Von dieser Seite verlinken Sie dann auf weitere Seiten, die einzelne Aspekte genauer erklären (z.B. „Rosenschnitt im Frühling“, „Werkzeug für den Rosenschnitt“). So zeigen Sie Google, dass Sie sich richtig gut auskennen.

5. Bilder sagen mehr als tausend Worte (auch für Google!)

Die neuen KI-Antworten von Google können auch Bilder und Videos enthalten.

  • Gute Fotos und Videos: Nutzen Sie schöne, klare Bilder und vielleicht kurze Videos, um Ihre Produkte, Dienstleistungen oder Ihr Team zu zeigen.
  • Bildbeschreibungen (Alt-Texte): Geben Sie jedem Bild eine kurze Beschreibung (nennt man „Alt-Text“). Das hilft Google (und Menschen mit Sehbehinderung) zu verstehen, was auf dem Bild zu sehen ist.

6. Machen Sie es Ihren Besuchern leicht (Nutzererfahrung)

Wenn sich Besucher auf Ihrer Webseite wohlfühlen und schnell finden, was sie suchen, ist das Gold wert.

  • Einfache Bedienung: Eine klare Menüführung ist wichtig.
  • Gut lesbar: Angenehme Schriftgrössen und Farben.
  • Nicht nerven: Zu viel Werbung oder ständig aufpoppende Fenster mögen die wenigsten.
  • Klare Handlungsaufforderungen (CTAs): Sagen Sie klar, was die Besucher tun sollen: „Jetzt anrufen“, „Angebot anfordern“, „Mehr erfahren“.

7. Bleiben Sie am Ball!

Die Google-Welt verändert sich ständig.

  • Beobachten Sie: Schauen Sie ab und zu, wie viele Besucher über Google auf Ihre Seite kommen (z.B. mit der „Google Search Console“ – ein kostenloses Werkzeug von Google).
  • Lernen Sie von anderen: Was machen andere gute Webseiten in Ihrer Branche?
  • Seien Sie flexibel: Wenn sich etwas ändert, passen Sie Ihre Strategie an.

Was ist mit Facebook, Instagram und Co.? (Social Media)

Direkt dafür sorgen, dass Sie bei Google besser ranken, tun Facebook-Likes nicht. Aber Social Media (also Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn, X/Twitter etc.) hilft trotzdem:

  • Machen Sie Ihre Inhalte bekannt: Teilen Sie Ihre tollen Blogartikel oder Neuigkeiten auf Social Media. So sehen es mehr Leute.
  • Zeigen Sie Ihre Expertise: Wenn Sie auf Social Media aktiv sind und interessante Dinge posten, stärkt das Ihren Ruf als Experte.
  • Kundenbindung: Sie können mit Ihren Kunden in Kontakt treten und eine Beziehung aufbauen.
  • Ihre Marke wird bekannter: Leute, die Ihre Firma von Social Media kennen, klicken vielleicht eher auf Ihre Webseite, wenn sie sie bei Google sehen.

Verbinden Sie Ihre Webseite mit Ihren Social Media Profilen. Zeigen Sie überall, wofür Ihre Firma steht.

Fazit: Keine Panik, sondern clever anpacken!

Puh, das war viel Info! Aber die wichtigste Nachricht ist: Die neue Google-Suche mit SGE und KI-Overviews ist kein Grund zur Panik für kleine Firmen. Es ist eher eine Chance, sich neu zu überlegen, wie man seine Kunden am besten erreicht.

Der Schlüssel ist: Bieten Sie auf Ihrer Webseite wirklich hilfreiche, ehrliche und gut erklärte Informationen an. Zeigen Sie Ihre Erfahrung, Ihr Fachwissen, bauen Sie einen guten Ruf auf und seien Sie vertrauenswürdig (das E-A-A-V-Prinzip!). Wenn Sie sich auf Ihre Kunden konzentrieren und ihnen echten Mehrwert bieten, dann sind Sie auch für die Google-Suche der Zukunft gut gerüstet.

Die neue Google-Welt ist da – machen Sie das Beste draus!

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