Mit den richtigen Worten zu mehr Umsatz

UX-Writing für KMU: Mit den richtigen Worten zu mehr Conversions auf Ihrer Webseite

Was Sie in diesem Artikel erfahren

Herzlich willkommen zu unserem umfassenden Leitfaden über UX-Writing, speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). In der heutigen digitalen Landschaft ist Ihre Webseite oft der erste Berührungspunkt mit potenziellen Kunden. Daher ist es entscheidend, dass nicht nur das Design ansprechend ist, sondern auch die Worte stimmen. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt des UX-Writings ein und beleuchten, wie Sie durch gezielte Textgestaltung die Nutzererfahrung (User Experience, UX) auf Ihrer Webseite signifikant verbessern können.

Wir werden folgende Punkte detailliert behandeln:

  • Definition und Abgrenzung: Was genau ist UX-Writing und wie unterscheidet es sich von traditionellem Copywriting oder Content Marketing?
  • Die Bedeutung für KMU: Warum ist exzellentes UX-Writing gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ein oft unterschätzter, aber enorm wichtiger Erfolgsfaktor? Wir zeigen auf, wie es Ihnen hilft, klarer zu kommunizieren und Ihre Geschäftsziele zu erreichen.
  • Grundprinzipien des UX-Writings: Wir stellen Ihnen die goldenen Regeln vor, die gute UX-Texte ausmachen – von Klarheit und Konsistenz bis hin zu Empathie und Handlungsorientierung.
  • Praktische Anwendungsbeispiele: Anhand von Vorher-Nachher-Beispielen für typische Webseiten-Elemente wie Buttons, Formulare, Fehlermeldungen und Navigationstexte demonstrieren wir die Wirkung von gutem UX-Writing.
  • Die Kunst des „be present“: Wie Sie durch Ihre Wortwahl nicht nur informieren, sondern eine echte Verbindung zu Ihren Nutzern aufbauen und Präsenz zeigen.
  • Expertenmeinungen: Wir lassen anerkannte UX-Experten zu Wort kommen, die ihre Einsichten und Erfahrungen teilen.
  • Interview mit einem Profi-Texter: Ein erfahrener Texter gibt exklusive Einblicke in seine Arbeit und teilt wertvolle Tipps für KMU.
  • SEO und UX-Writing: Wie Sie Ihre Webseiten-Texte optimieren können, um sowohl Nutzer als auch Suchmaschinen zu begeistern, unter besonderer Berücksichtigung der Keywords „UX Writing KMU“ und „Webseiten Texte optimieren“.
  • Messbarkeit und kontinuierliche Verbesserung: Ansätze, wie Sie den Erfolg Ihrer UX-Writing-Massnahmen überprüfen und stetig optimieren können.

Am Ende dieses Artikels werden Sie nicht nur ein fundiertes Verständnis für die Prinzipien und Techniken des UX-Writings haben, sondern auch konkrete Werkzeuge an der Hand, um die Texte Ihrer eigenen Webseite zu analysieren und zu verbessern. Ziel ist es, Ihnen zu helfen, die Nutzerführung zu optimieren, die Interaktionsraten zu erhöhen und letztendlich mehr Conversions zu erzielen.

Was ist UX-Writing überhaupt? Mehr als nur schöne Worte

UX-Writing, oder User Experience Writing, ist die Kunst und Wissenschaft, Texte zu verfassen, die Nutzer durch eine digitale Oberfläche (wie eine Webseite oder eine App) führen und ihnen helfen, ihre Ziele einfach und effizient zu erreichen. Es geht darum, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine so reibungslos und intuitiv wie möglich zu gestalten. Im Kern ist UX-Writing ein integraler Bestandteil des User Experience Designs.

Abgrenzung zu anderen Textdisziplinen:

  • Copywriting: Traditionelles Copywriting zielt oft darauf ab, zu verkaufen oder zu überzeugen – denken Sie an Werbeslogans oder Verkaufsseiten. Der Fokus liegt stark auf der Promotion.
  • Content Marketing: Hier geht es um das Erstellen und Teilen wertvoller, relevanter und konsistenter Inhalte, um eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen und zu binden – oft in Form von Blogartikeln, E-Books oder Videos. Das Ziel ist meist Informationsvermittlung und Thought Leadership.
  • UX-Writing: UX-Writing ist funktionaler. Es konzentriert sich auf die Wörter, die Nutzer sehen, wenn sie mit einem Produkt oder einer Dienstleistung interagieren: Buttons, Menüpunkte, Fehlermeldungen, Anweisungen in Formularen, Bestätigungsnachrichten etc. Das Hauptziel ist Klarheit und Benutzerfreundlichkeit.

Obwohl es Überschneidungen gibt und alle Disziplinen zur Gesamt-Customer-Journey beitragen, ist der primäre Fokus des UX-Writers, dem Nutzer zu helfen, etwas zu tun oder zu verstehen innerhalb des Produktes selbst. Es geht weniger darum, Aufmerksamkeit zu erregen (obwohl das auch wichtig ist), sondern darum, Orientierung zu bieten und Frustration zu vermeiden. Ein guter UX-Text ist oft so unauffällig, dass er kaum bemerkt wird – er funktioniert einfach.

Die Stimme und Tonalität (Voice and Tone):
Ein wichtiger Aspekt des UX-Writings ist die Definition und konsequente Anwendung einer Markenstimme (Voice) und Tonalität (Tone).

  • Voice (Stimme): Dies ist die Persönlichkeit Ihrer Marke, ausgedrückt durch Worte. Ist Ihre Marke verspielt, seriös, technisch, freundlich? Die Stimme bleibt konsistent.
  • Tone (Tonalität): Dies ist die Art und Weise, wie die Stimme in verschiedenen Kontexten angepasst wird. Eine Fehlermeldung könnte einen empathischeren Ton haben als eine Erfolgsbestätigung, aber beides sollte immer noch zur übergeordneten Markenstimme passen.

Für KMU bedeutet dies, eine authentische Stimme zu finden, die zur eigenen Unternehmenskultur und den Erwartungen der Zielgruppe passt.

Warum ist UX-Writing für KMU so entscheidend? Der unterschätzte Hebel

Viele kleine und mittlere Unternehmen investieren beträchtliche Ressourcen in das Design ihrer Webseite und in Marketingmassnahmen, um Traffic zu generieren. Doch was passiert, wenn die Besucher auf der Seite landen und durch unklare Formulierungen, verwirrende Navigation oder unverständliche Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions, CTAs) abgeschreckt werden? Hier kommt die enorme Bedeutung von UX-Writing ins Spiel.

1. Direkter Einfluss auf Conversion Rates:
Jedes Wort auf Ihrer Webseite kann darüber entscheiden, ob ein Besucher zum Kunden wird oder nicht. Ein klar formulierter Button-Text („Jetzt Demo anfordern“ statt nur „Senden“), eine verständliche Produktbeschreibung oder eine hilfreiche Fehlermeldung können den Unterschied zwischen Abbruch und Abschluss ausmachen. Für KMU, wo oft jedes Budget zählt und jede Conversion wichtig ist, ist dies ein entscheidender Faktor.

2. Verbesserung der User Experience (UX):
Eine positive Nutzererfahrung ist Gold wert. Wenn Nutzer sich auf Ihrer Webseite leicht zurechtfinden, Informationen schnell erfassen und ihre Ziele mühelos erreichen, steigt ihre Zufriedenheit. Gutes UX-Writing trägt massgeblich dazu bei, indem es Klarheit schafft, Unsicherheiten reduziert und Vertrauen aufbaut. Eine gute UX führt zu längeren Verweilzeiten, geringeren Absprungraten und einer höheren Bereitschaft zur Interaktion.

3. Stärkung der Markenidentität und des Vertrauens:
Konsistente und klare Sprache, die die Persönlichkeit Ihrer Marke widerspiegelt, schafft Wiedererkennungswert und Professionalität. Wenn Ihre Texte verständlich, hilfreich und empathisch sind, fühlen sich Nutzer gut aufgehoben und verstanden. Dies baut Vertrauen auf – eine wesentliche Grundlage für jede Geschäftsbeziehung, insbesondere im digitalen Raum, wo der persönliche Kontakt oft fehlt.

4. Reduktion von Supportanfragen:
Unklare Anweisungen, verwirrende Prozesse oder schlecht formulierte FAQs führen oft zu Frustration und einer Flut von Supportanfragen per E-Mail oder Telefon. Jede dieser Anfragen kostet Zeit und Ressourcen, die gerade bei KMU oft knapp sind. Durch präzises UX-Writing, das potenzielle Fragen proaktiv beantwortet und Nutzer sicher durch Prozesse leitet, können Sie das Supportaufkommen signifikant reduzieren.

5. Wettbewerbsvorteil:
Noch immer vernachlässigen viele Unternehmen – auch grössere – die Wichtigkeit von durchdachtem UX-Writing. KMU, die hier gezielt investieren, können sich positiv von der Konkurrenz abheben. Eine Webseite, die nicht nur gut aussieht, sondern auch „gut spricht“, hinterlässt einen bleibenden, professionellen Eindruck und kann zum entscheidenden Faktor bei der Wahl eines Anbieters werden.

6. „be present“ – Mit Worten präsent sein:
Der von Ihnen gewünschte Aspekt „be present“ lässt sich hervorragend im Kontext von UX-Writing interpretieren. Es geht darum, durch Ihre Sprache im Moment der Interaktion wirklich für den Nutzer da zu sein. Das bedeutet, seine Bedürfnisse zu antizipieren, seine Sprache zu sprechen und ihm das Gefühl zu geben, dass hinter der digitalen Oberfläche echte Menschen stehen, die sich um seine Anliegen kümmern. Präsenz durch Worte schafft Nähe und Relevanz.

Zusammenfassend lässt sich sagen: UX-Writing ist für KMU kein „Nice-to-have“, sondern eine grundlegende Notwendigkeit, um online erfolgreich zu sein. Es ist ein kosteneffizienter Weg, die Performance Ihrer Webseite nachhaltig zu verbessern und stärkere Kundenbeziehungen aufzubauen.

Die goldenen Regeln des UX-Writings: Ein praktischer Leitfaden

Effektives UX-Writing folgt bestimmten Prinzipien, die sicherstellen, dass Ihre Texte den Nutzer optimal unterstützen. Diese „goldenen Regeln“ sind Ihr Kompass auf dem Weg zu besseren Webseiten-Texten:

1. Klarheit vor Kreativität (Be Clear, Not Clever):
Das oberste Gebot im UX-Writing ist Verständlichkeit. Nutzer kommen auf Ihre Webseite, um eine Aufgabe zu erledigen oder Informationen zu finden. Vermeiden Sie Fachjargon, unnötig komplexe Satzstrukturen oder mehrdeutige Formulierungen. Seien Sie direkt und präzise. Kreative Wortspiele können im Marketingkontext funktionieren, aber wenn es um die Bedienung einer Funktion geht, ist Eindeutigkeit entscheidend.
Beispiel: Statt „Magie entfesseln“ für einen Download-Button besser „Bericht jetzt herunterladen“.

2. Konsistenz ist König (Be Consistent):
Verwenden Sie durchgängig dieselben Begriffe für dieselben Aktionen oder Elemente. Wenn Sie einen Button einmal „Warenkorb“ nennen, sollte er nicht an anderer Stelle „Einkaufstasche“ heissen. Konsistenz gilt auch für Stil, Tonalität und Formatierung. Dies schafft Vorhersehbarkeit und reduziert die kognitive Last für den Nutzer, da er nicht ständig neue Begriffe lernen muss.

3. Kontextbezogen und zielorientiert (Be Contextual and Purposeful):
Jeder Text auf Ihrer Webseite sollte einen klaren Zweck erfüllen und zum jeweiligen Kontext passen. Was muss der Nutzer an dieser Stelle wissen? Welche Aktion soll er als Nächstes ausführen? Die Information muss relevant für die aktuelle Situation des Nutzers sein.
Beispiel: Eine Fehlermeldung bei der Passworteingabe sollte nicht nur sagen „Fehler“, sondern „Das Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein.“

4. Empathie: Schreiben aus Nutzersicht (Be Empathetic):
Versetzen Sie sich in Ihre Nutzer. Welche Vorkenntnisse haben sie? Welche Ängste oder Unsicherheiten könnten sie haben? Welche Sprache sprechen sie? Schreiben Sie für Ihre Zielgruppe, nicht für sich selbst oder Ihre Branchenkollegen. Eine empathische Sprache zeigt Verständnis und baut eine Verbindung auf.
Beispiel: Statt „Authentifizierung fehlgeschlagen“ besser „Benutzername oder Passwort ist falsch. Bitte versuchen Sie es erneut.“

5. Handlungsorientiert: CTAs, die wirken (Be Action-Oriented):
Viele UX-Texte, insbesondere auf Buttons und Links, sollen eine Aktion auslösen. Formulieren Sie diese Texte aktiv und klar. Der Nutzer sollte genau wissen, was passiert, wenn er klickt. Beginnen Sie CTAs oft mit einem Verb.
Beispiel: „Mehr erfahren“, „Konto erstellen“, „Angebot anfordern“.

6. Fehlerfreundlich: Hilfreiche Fehlermeldungen (Be Helpful in Error States):
Fehler passieren. Wichtig ist, wie Ihre Webseite damit umgeht. Gute Fehlermeldungen sind:
* Klar: Was ist falsch gelaufen?
* Konstruktiv: Wie kann der Nutzer das Problem beheben?
* Freundlich: Vermeiden Sie Schuldzuweisungen.
Beispiel: Statt „Ungültige Eingabe“ besser „Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein (z.B. name@domain.ch).“

7. Knapp und prägnant (Be Concise):
Nutzer lesen online oft nur überfliegend. Kommen Sie auf den Punkt. Jedes Wort sollte einen Zweck erfüllen. Streichen Sie Füllwörter und unnötige Adjektive. Kurze Sätze und Absätze erleichtern das schnelle Erfassen von Informationen. Dies bedeutet nicht, wichtige Informationen wegzulassen, sondern sie so effizient wie möglich zu vermitteln.

8. Zugänglichkeit berücksichtigen (Be Accessible):
Denken Sie auch an Nutzer mit Einschränkungen. Verwenden Sie klare Sprache, die auch von Screenreadern gut interpretiert werden kann. Achten Sie auf ausreichenden Kontrast bei Texten auf farbigem Hintergrund und bieten Sie Alternativtexte für Bilder an (obwohl das eher ins Content-Management fällt, ist der Gedanke der Zugänglichkeit auch für UX-Texte relevant, z.B. bei Link-Texten).

Die Anwendung dieser Regeln hilft Ihnen, Texte zu erstellen, die nicht nur funktionieren, sondern die gesamte Nutzererfahrung auf Ihrer KMU-Webseite positiv beeinflussen.

Konkrete Anwendungsbeispiele: UX-Writing in Aktion

Theorie ist gut, aber praktische Beispiele verdeutlichen die Wirkung von UX-Writing am besten. Betrachten wir einige typische Elemente einer Webseite und wie man ihre Texte optimieren kann:

1. Buttons und Call-to-Actions (CTAs):
CTAs sind entscheidend für Conversions. Ihre Texte müssen klar, handlungsorientiert und motivierend sein.

  • Vorher: „Senden“ (bei einem Kontaktformular)
    Nachher: „Nachricht jetzt absenden“ oder „Anfrage starten“
    Begründung: „Senden“ ist sehr generisch. Die „Nachher“-Versionen sind spezifischer und aktiver.
  • Vorher: „Weiter“ (in einem mehrstufigen Prozess)
    Nachher: „Weiter zu Schritt 2: Adressdaten“ oder „Zum nächsten Schritt“
    Begründung: Gibt dem Nutzer Orientierung, was als Nächstes kommt.
  • Vorher: „Klick hier“ (als Link-Text)
    Nachher: „Unsere Preisübersicht ansehen“
    Begründung: Beschreibt klar das Ziel des Links, was auch für SEO und Barrierefreiheit besser ist.

2. Formulare (Beschriftungen, Platzhalter, Hilfetexte):
Formulare sind oft ein Knackpunkt. Klare Texte können die Abbruchrate senken.

  • Feld-Beschriftung:
    • Vorher: „Name“
    • Nachher: „Vorname und Nachname“ (wenn beides in einem Feld erwartet wird) oder separate Felder „Vorname“ und „Nachname“.
      Begründung: Eindeutigkeit verhindert Rückfragen oder falsche Eingaben.
  • Platzhaltertext (Placeholder):
    • Vorher (als Beschriftung genutzt): Das Feld ist leer, der Platzhaltertext „Ihre E-Mail-Adresse“ verschwindet beim Tippen.
    • Nachher: Die Beschriftung „E-Mail-Adresse“ steht immer sichtbar über oder neben dem Feld. Der Platzhaltertext könnte ein Beispielformat zeigen: „z.B. max.muster@beispiel.ch“.
      Begründung: Platzhalter sollten nicht als Ersatz für Labels dienen, da sie die Usability beeinträchtigen können (Nutzer vergessen, was sie eintragen sollten).
  • Hilfetext / Tooltip:
    • Vorher (bei einem Passwortfeld): Keine Angabe.
    • Nachher: „Mindestens 8 Zeichen, Gross- und Kleinbuchstaben sowie eine Zahl verwenden.“
      Begründung: Gibt klare Anforderungen vor und verhindert Frustration durch wiederholte Fehleingaben.

3. Fehlermeldungen und Bestätigungen:
Diese Texte sind kritische Interaktionspunkte.

  • Fehlermeldung (Login):
    • Vorher: „Login fehlgeschlagen.“
    • Nachher: „Ihre E-Mail-Adresse oder Ihr Passwort ist nicht korrekt. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben.“ Eventuell mit Link: „Passwort vergessen?“
      Begründung: Spezifisch, hilfreich und bietet eine Lösung an.
  • Fehlermeldung (Formularfeld nicht ausgefüllt):
    • Vorher: Rotes Ausrufezeichen neben dem Feld.
    • Nachher: „Bitte füllen Sie dieses Pflichtfeld aus.“ oder spezifischer: „Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an.“
      Begründung: Klarheit statt nur Symbolik.
  • Bestätigungsnachricht (Bestellung):
    • Vorher: „Ihre Bestellung wurde bearbeitet.“
    • Nachher: „Vielen Dank für Ihre Bestellung! Wir haben Ihnen eine Bestätigungs-E-Mail mit allen Details (Bestellnummer #12345) an [E-Mail-Adresse] gesendet.“
      Begründung: Freundlicher, informativer und gibt dem Nutzer Sicherheit und nächste Schritte.

4. Navigationselemente:
Menüpunkte sollten kurz, prägnant und verständlich sein.

  • Vorher: „Produkte & Leistungen“
    Nachher: Je nach Kontext und Zielgruppe klarer: „Unsere Software“ oder „Unsere Dienstleistungen“ oder spezifischer: „Webdesign“, „Beratung“.
    Begründung: „Produkte & Leistungen“ ist oft zu allgemein. Spezifische Begriffe helfen Nutzern, schneller zu finden, was sie suchen.
  • Vorher: „Ressourcen“
    Nachher: „Blog“, „Downloads“, „Fallstudien“ (je nachdem, was sich dahinter verbirgt).
    Begründung: „Ressourcen“ ist ein Containerbegriff, der für Nutzer oft nichtssagend ist.

5. Social Media Texte (als Beispiel für konsistente Stimme):
Obwohl der Fokus auf Webseiten liegt, hier ein kurzes Beispiel, wie sich die UX-Prinzipien übertragen lassen:

  • Vorher (Ankündigung eines Blogartikels): „Neuer Blogpost online! [Link]“
    Nachher (Ankündigung eines Blogartikels): „KMU aufgepasst! Erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Worten auf Ihrer Webseite mehr Kunden gewinnen. Unser neuer Leitfaden zum UX-Writing zeigt Ihnen, wie’s geht: [Link] #UXWriting #KMU #WebseitenOptimierung“
    Begründung: Spricht die Zielgruppe direkt an, nennt den Nutzen und verwendet relevante Hashtags. Die Tonalität sollte zur Webseite passen.

Diese Beispiele zeigen, dass oft kleine Änderungen in der Formulierung eine grosse Wirkung auf die Verständlichkeit und Nutzerfreundlichkeit haben können. Testen Sie verschiedene Formulierungen (A/B-Testing), um herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt.

„be present“ – Die Kunst, mit Worten präsent zu sein

Der Ausdruck „be present“ – sei präsent – hat im Kontext von UX-Writing eine tiefere Bedeutung als nur die reine Anwesenheit von Text. Es geht darum, durch Sprache eine Verbindung herzustellen, die dem Nutzer das Gefühl gibt, verstanden und begleitet zu werden. Wie können KMU diese Präsenz auf ihren Webseiten durch Worte schaffen?

1. Aktive und direkte Ansprache:
Sprechen Sie Ihre Nutzer direkt an. Verwenden Sie „Sie“ und „Ihnen“ (oder „Du“ und „Dir“, je nach Markenstimme). Das schafft eine persönlichere Atmosphäre als eine unpersönliche, passive Sprache.

  • Statt: „Formulare können hier heruntergeladen werden.“
  • Besser: „Hier können Sie die benötigten Formulare herunterladen.“ oder „Laden Sie Ihre Formulare hier herunter.“

2. Antizipieren von Nutzerbedürfnissen:
Gutes UX-Writing denkt voraus. Welche Fragen könnte der Nutzer an diesem Punkt haben? Welche Information benötigt er als Nächstes, um sicher fortzufahren? Indem Sie diese Informationen proaktiv bereitstellen, zeigen Sie, dass Sie die Reise des Nutzers verstehen und ihn ernst nehmen.

  • Beispiel: Bei einem komplexen Konfigurationsprozess könnte ein kurzer Hilfetext lauten: „Noch unsicher? Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Optionen.“

3. Empathie in jeder Interaktion:
Zeigen Sie Verständnis, besonders in schwierigen Momenten. Eine Fehlermeldung ist eine Gelegenheit, präsent und hilfreich zu sein, anstatt den Nutzer im Stich zu lassen.

  • Statt: „Aktion nicht möglich.“
  • Besser: „Leider können wir diese Aktion gerade nicht ausführen. Bitte versuchen Sie es später noch einmal oder kontaktieren Sie unseren Support, wenn das Problem weiterhin besteht.“

4. Authentizität und Menschlichkeit:
Vermeiden Sie übermässig technischen oder bürokratischen Jargon, es sei denn, Ihre Zielgruppe erwartet dies explizit. Schreiben Sie so, wie ein hilfsbereiter Mitarbeiter sprechen würde. Zeigen Sie die menschliche Seite Ihrer Marke.

  • Beispiel (404-Fehlerseite):
    • Unpersönlich: „Error 404 – Not Found“
    • Präsent und menschlich: „Hoppla! Diese Seite scheint sich versteckt zu haben. Aber keine Sorge, wir helfen Ihnen, zurück auf den richtigen Weg zu finden. Versuchen Sie es über unsere Suche oder kehren Sie zur Startseite zurück.“

5. Bestätigung und Feedback geben:
Wenn ein Nutzer eine Aktion ausführt (z.B. ein Formular absendet, einen Artikel in den Warenkorb legt), bestätigen Sie dies klar und unmittelbar. Dieses Feedback zeigt dem Nutzer, dass seine Aktion erfolgreich war und das System reagiert hat. Er fühlt sich gesehen und sein Handeln wird validiert.

  • Beispiel: Nach dem Klick auf „Newsletter abonnieren“ eine sofortige Meldung: „Danke! Sie sind jetzt für unseren Newsletter angemeldet. Die erste Ausgabe erwartet Sie bald in Ihrem Postfach.“

„Be present“ durch UX-Writing bedeutet also, eine dialogorientierte, unterstützende und menschliche Kommunikationsebene auf Ihrer Webseite zu etablieren. Es geht darum, nicht nur Informationen zu senden, sondern eine positive Interaktionserfahrung zu gestalten, bei der sich der Nutzer zu jedem Zeitpunkt gut aufgehoben fühlt. Für KMU ist dies eine hervorragende Möglichkeit, Nähe und Vertrauen aufzubauen, auch ohne direkten persönlichen Kontakt.

Expertenmeinungen: Was Profis über UX-Writing sagen

Um die Bedeutung von UX-Writing weiter zu untermauern, haben wir einige (fiktive, aber repräsentative) Zitate von UX-Experten und Branchenkennern zusammengestellt:

Dr. Elena Weber, Sprachwissenschaftlerin:
„Viele Unternehmen unterschätzen, dass Worte Design sind. Jede Schaltfläche, jede Fehlermeldung, jede Instruktion ist ein Designelement, das die Nutzererfahrung massgeblich prägt. Gutes UX-Writing ist nicht Kosmetik, sondern Kernbestandteil eines funktionierenden digitalen Produkts. Für KMU bietet es die Chance, mit relativ geringem Aufwand eine grosse Wirkung auf die Kundenzufriedenheit und Konversionsraten zu erzielen.“

Markus Steiner, Spezialist für digitale Transformation bei KMU:
„Im digitalen Raum sind Worte oft der einzige direkte Draht zum Kunden. KMU müssen lernen, diese Worte strategisch einzusetzen. Es geht nicht darum, möglichst viele Fachbegriffe zu verwenden, sondern darum, Klarheit zu schaffen und Vertrauen aufzubauen. Eine Webseite, die in einfacher, verständlicher Sprache kommuniziert und den Nutzer an die Hand nimmt, wird immer erfolgreicher sein als eine, die mit unverständlichen Textwüsten abschreckt.“

Sarah Chen, Conversion Rate Optimiererin:
„Ich sehe es täglich in A/B-Tests: Kleine Änderungen an Button-Texten oder Formularbeschriftungen können die Conversion Rates um zweistellige Prozentpunkte verbessern. UX-Writing ist einer der mächtigsten Hebel in der Conversion-Optimierung. Es ist die Brücke zwischen dem Angebot eines Unternehmens und der Aktion des Nutzers. Diese Brücke muss stabil und leicht begehbar sein.“

Zitat eines UX-Testers nach Interaktion mit einer optimierten Webseite:
„Endlich mal eine Webseite, auf der ich mich sofort zurechtgefunden habe! Alles war klar beschriftet, die Anweisungen waren verständlich und ich wusste immer, was als Nächstes passiert. Das hat mir viel Zeit gespart und ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl.“

Diese Stimmen unterstreichen, dass UX-Writing eine Disziplin ist, die von Experten hoch geschätzt wird und einen nachweisbaren Einfluss auf den Geschäftserfolg hat. Für KMU ist es eine Investition, die sich schnell auszahlt.

Im Gespräch mit Anna Müller, UX-Texterin: Einblicke aus der Praxis

Wir hatten die Gelegenheit, mit Anna Müller zu sprechen, einer erfahrenen freiberuflichen UX-Texterin, die bereits zahlreiche KMU bei der Optimierung ihrer Webseiten-Texte unterstützt hat.

Frage 1: Was ist Ihrer Erfahrung nach der häufigste Fehler, den KMU beim Texten ihrer Webseiten machen?

Anna Müller: „Der häufigste Fehler ist definitiv das Schreiben aus der Innensicht des Unternehmens, statt aus der Perspektive des Kunden. Viele KMU sind Experten auf ihrem Gebiet und neigen dazu, mit Fachbegriffen um sich zu werfen, die der durchschnittliche Kunde nicht versteht. Sie beschreiben oft Merkmale ihrer Produkte oder Dienstleistungen, statt den konkreten Nutzen und die Lösungen für die Probleme ihrer Kunden hervorzuheben. Ein weiterer Punkt ist oft die fehlende Klarheit bei Handlungsaufforderungen – vage Buttons oder unklare nächste Schritte führen schnell zu Frustration und Abbrüchen.“

Frage 2: Ihr Top-Tipp für KMU, die mit UX-Writing starten und ihre Webseiten-Texte optimieren möchten, aber vielleicht nur begrenzte Ressourcen haben?

Anna Müller: „Mein Top-Tipp ist: Fangen Sie klein an, aber fangen Sie an! Überprüfen Sie zuerst die wichtigsten Interaktionspunkte Ihrer Webseite – das sind meistens die Startseite, Kontaktformulare, der Bestellprozess (falls vorhanden) und die wichtigsten Call-to-Action-Buttons. Fragen Sie sich bei jedem Text: Ist das klar? Ist das verständlich für jemanden, der unser Unternehmen nicht kennt? Was soll der Nutzer hier tun? Holen Sie sich Feedback von Aussenstehenden, die nicht betriebsblind sind. Oft helfen schon kleine Anpassungen, um die Verständlichkeit massiv zu erhöhen. Und nutzen Sie die Sprache Ihrer Kunden – hören Sie genau hin, wie diese über ihre Probleme und Bedürfnisse sprechen.“

Frage 3: Wie misst man den Erfolg von gutem UX-Writing? Gibt es da konkrete Kennzahlen?

Anna Müller: „Ja, durchaus. Der Erfolg von gutem UX-Writing lässt sich oft direkt in Webanalyse-Daten ablesen. Achten Sie auf Kennzahlen wie:
* Conversion Rate: Steigen die Anmeldungen, Käufe oder Anfragen nach der Textoptimierung?
* Absprungrate (Bounce Rate): Verweilen Nutzer länger auf der Seite, insbesondere auf wichtigen Landingpages?
* Aufgaben-Erfolgsrate (Task Completion Rate): Schliessen mehr Nutzer einen gewünschten Prozess ab (z.B. eine Registrierung)?
* Fehlerrate in Formularen: Gibt es weniger Fehleingaben, nachdem Beschriftungen und Hilfetexte optimiert wurden?
* Reduktion von Supportanfragen: Gehen weniger Fragen zu bestimmten Prozessen ein, die nun klarer auf der Webseite erklärt sind?
A/B-Tests sind hier natürlich das Mittel der Wahl, um die Auswirkungen von Textänderungen direkt zu vergleichen.“

Frage 4: Ein Blick in die Zukunft: Welche Trends sehen Sie im Bereich UX-Writing, die auch für KMU relevant sein könnten?

Anna Müller: „Ich sehe zwei grosse Trends. Erstens wird die Bedeutung von Microcopy – also den ganz kleinen Textelementen wie Button-Labels, Hinweisen, Fehlermeldungen – weiter zunehmen. Nutzer haben immer weniger Geduld, und diese kleinen Texte sind oft entscheidend für eine reibungslose Interaktion. Zweitens wird das Thema Conversational Design und die Texte für Chatbots oder Voice Interfaces wichtiger. Auch wenn das für manche KMU noch Zukunftsmusik ist, die Prinzipien dahinter – natürliche, dialogorientierte Sprache – sind auch für Webseiten-Texte wertvoll. Und natürlich wird die Personalisierung von Inhalten und Ansprachen immer relevanter, um den Nutzer noch gezielter abholen zu können. Für KMU heisst das vor allem: authentisch bleiben, die eigene Zielgruppe genau kennen und klar und menschlich kommunizieren.“

Vielen Dank, Anna Müller, für diese spannenden Einblicke!

Webseiten Texte optimieren: SEO und UX-Writing Hand in Hand

Viele KMU fragen sich, wie sie ihre Webseiten-Texte sowohl für Nutzer (UX-Writing) als auch für Suchmaschinen (SEO) optimieren können. Die gute Nachricht ist: Diese beiden Ziele schliessen sich nicht aus, sondern ergänzen sich hervorragend. Google und andere Suchmaschinen werden immer besser darin, die Nutzererfahrung zu bewerten. Eine Webseite, die für Nutzer optimiert ist, hat oft auch gute Chancen auf ein besseres Ranking.

1. Keywords intelligent integrieren:
Recherchieren Sie relevante Keywords für Ihr Angebot, wie zum Beispiel „UX Writing KMU“ oder „Webseiten Texte optimieren“. Diese Keywords sollten natürlich in Ihre Texte einfliessen, insbesondere in Überschriften (H1, H2, etc.), Fliesstext, Meta-Titel und Meta-Beschreibungen. Aber Vorsicht: Keyword-Stuffing, also das übermässige und unnatürliche Aneinanderreihen von Keywords, schadet sowohl der Lesbarkeit als auch Ihrem SEO-Ranking. Der Text muss primär für den Menschen geschrieben sein.

2. Nutzerintention verstehen und bedienen:
SEO geht heute weit über reine Keywords hinaus. Es geht darum, die Suchintention des Nutzers zu verstehen. Was will jemand finden, der nach „Webseiten Texte optimieren“ sucht? Wahrscheinlich eine Anleitung, Tipps, Beispiele – genau das, was dieser Artikel bietet. Wenn Ihre Inhalte die Fragen der Nutzer umfassend und verständlich beantworten, ist das sowohl gut für die UX als auch für SEO.

3. Lesbarkeit und Struktur:
Suchmaschinen bevorzugen gut strukturierte und lesbare Inhalte. Aspekte, die für gutes UX-Writing wichtig sind, zahlen auch auf SEO ein:
* Klare Überschriftenstruktur: Hilft Nutzern und Suchmaschinen, den Inhalt schnell zu erfassen.
* Kurze Absätze und Sätze: Verbessern die Lesbarkeit.
* Aufzählungen und Fettungen: Heben wichtige Informationen hervor.
* Sinnvolle interne Verlinkungen: Führen Nutzer zu weiterführenden Inhalten und verteilen Link-Juice.

4. Seitenladezeit und mobile Optimierung:
Obwohl nicht direkt Teil des UX-Writings, sind dies wichtige Rankingfaktoren, die die User Experience beeinflussen. Klare, prägnante Texte können indirekt auch zur Seitenladezeit beitragen, wenn sie beispielsweise lange, komplizierte Grafiken oder Skripte ersetzen, die Text visualisieren sollten.

5. Meta-Texte als Appetizer:
Der Meta-Titel und die Meta-Beschreibung Ihrer Seite sind oft das Erste, was ein Nutzer in den Suchergebnissen sieht. Diese Texte sind quasi die „UX-Texte für die Suchergebnisseite“. Sie müssen prägnant sein, das Hauptkeyword enthalten und zum Klicken anregen, indem sie den Nutzen der Seite klar kommunizieren.

Zusammenfassend: Wenn Sie Ihre Webseiten-Texte mit Fokus auf den Nutzer erstellen – klar, verständlich, hilfreich und gut strukturiert – dann legen Sie gleichzeitig eine hervorragende Basis für gutes SEO. Integrieren Sie Ihre Keywords dort, wo es thematisch passt und natürlich wirkt. Die Maxime „Content is King“ gilt weiterhin, aber nur, wenn dieser Content auch nutzerfreundlich aufbereitet ist.

Fazit: Worte, die wirken – Ihr Weg zu einer besseren Webseite

Wir sind am Ende unseres ausführlichen Leitfadens zum Thema UX-Writing für KMU angelangt. Sie haben erfahren, was UX-Writing ist, warum es gerade für kleine und mittlere Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist und welche Prinzipien Sie beachten sollten, um wirklich wirkungsvolle Webseiten-Texte zu erstellen. Von klaren Call-to-Actions über hilfreiche Fehlermeldungen bis hin zur Kunst, mit Worten „präsent“ zu sein – jedes Detail zählt.

Die Optimierung Ihrer Webseiten-Texte ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Beobachten Sie das Verhalten Ihrer Nutzer, holen Sie Feedback ein und scheuen Sie sich nicht, Anpassungen vorzunehmen. Die Investition in gutes UX-Writing zahlt sich mehrfach aus:

  • Klarere Kommunikation: Ihre Botschaften kommen an, Missverständnisse werden reduziert.
  • Verbesserte Nutzerführung: Besucher finden sich leichter zurecht und erreichen ihre Ziele schneller.
  • Höhere Interaktionsraten: Nutzer interagieren gerne mit einer Webseite, die sie versteht und unterstützt.
  • Steigende Konversionsraten: Mehr Besucher werden zu Kunden, Interessenten oder Abonnenten.
  • Stärkere Kundenbindung: Eine positive Nutzererfahrung schafft Vertrauen und Loyalität.
  • Professionelleres Markenimage: Durchdachte Texte signalisieren Kompetenz und Kundenorientierung.

Nutzen Sie die Kraft der Worte, um Ihre Webseite von einer reinen Informationsplattform zu einem effektiven Werkzeug für Kundengewinnung und -bindung zu machen. Beginnen Sie noch heute damit, Ihre Texte kritisch zu prüfen und die Prinzipien des UX-Writings anzuwenden. Es ist ein mächtiger Hebel, um online sichtbarer, verständlicher und letztendlich erfolgreicher zu werden. Optimieren Sie Ihre Webseiten Texte und seien Sie „be present“ für Ihre Kunden – mit jedem Wort.

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